Die 7 problematischsten Inhaltsstoffe in konventioneller Zahnpasta

Benutzt du noch konventionelle Zahncreme? In konventionellen Zahnpflegeprodukten finden sich eine Reihe bedenklicher Inhaltsstoffe, die für mich und meine Familie nicht mehr in Frage kommen. Informiere dich in diesem Artikel über die schlimmsten Inhaltsstoffe und triff danach eine Entscheidung.

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Heute möchte ich mich mit dem Thema nachhaltige und gesunde Zahnpflege beschäftigen. Denn nicht nur in Waschmitteln, Duschgel und Haushaltsreinigern findet man Giftstoffe auch unsere konventionelle Zahnpasta ist voll mit fragwürdigen Inhaltsstoffen. Es macht meiner Meinung nach Sinn sich einmal ausführlich mit diesem Thema zu beschäftigen, denn Inhaltsstoffe werden bereits über die Mundschleimhaut in die Blutbahn transportiert und breiten sich innerhalb von Sekunden im Körper aus. Ich möchte mich und meine Familie gesund pflegen und dazu gehört auch gesunde Zahnpflege. Um dir bewusst und verständlich zu machen, warum es mir wichtig ist nachhaltige und ökologische Zahnpflegeprodukte zu verwenden, habe ich für dich einmal die schädlichsten Inhaltsstoffe zusammengefasst. Wie auch schon in anderen Artikeln erwähnt, es geht nicht darum, dir Angst zu machen. Mir ist wichtig, dich zu informieren. Im kommenden Artikel gebe ich dir dann auch einen ausführlichen Überblick über natürliche Zahnpflegealternativen.

Problematische Inhaltsstoffe in konventioneller Zahnpasta

Viele Zahnpflegeprodukte aus Supermärkten oder der Drogerie enthalten viele Inhaltsstoffe, die uns und unserer Umwelt schaden.  Und auch wenn wir die Zahnpasta wieder ausspucken, landet ein nicht unbedenklicher Teil in unserem Körper. Lies dir die folgende Auflistung in Ruhe durch und entscheide dann für dich und deine Familie, welche Zahnpflegeprodukte du in Zukunft verwenden möchtest.

1. Triclosan

Triclosan findet man in Zahnpasta und Mundwassern. Dieses chemische Desinfektions- und Konservierungsmittel tötet Mikroben aller Art und wirkt somit antibakteriell. In Zahnpflegeprodukten wird Triclosan zur Kariesprophlylaxe und zur Behandlung von Zahnfleischproblemen eingesetzt. Weiterhin findet man Triclosan in vielen Produkten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Geschirrspülmittel, Handseife, Deo, Schuhen und Textilien.

Triclosan als Bestandteil von Zahncreme und Mundwasser tötet zwar schädliche Bakterien, ruiniert aber leider auch unsere gesunde Mundflora. Durch die regelmäßige Anwendung von Triclosan wird die körpereigene Abwehr der Mundschleimhaut außer Kraft gesetzt und der Körper kann sich vor eindringenden Erregern nicht mehr schützen. Durch Triclosan können sich bakterielle Resistenzen entwickeln.

2. Parabene

Parabene sind synthetische Konservierungsstoffe, die die Zahncreme lange haltbar machen. Parabene sind billig und nicht so einfach überprüfbar, da Parabene viele unterschiedliche Bezeichnungen haben können. Die Bezeichnungen sind vielfältig. Du findest Paraben zum Beispiel unter folgenden Deklarationen: Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Butylparaben,  Benzylparaben, Parahydroxybenzoat, Oxybenzoesäure, Oxybenzoat, Hydroxybenzoesäure, Hydroxybenzoat, PHB-Ester.

Parabene wirken irritierend auf den Hormonhaushalt und können Allergien verursachen. Ob und in wieweit Parabene an der Entstehung von Tumoren beteiligt sind, ist fraglich.

3. Aromen und Fluoride

In vielen Zahncremes, besonders in denen für Kinder finden sich Aromen, die den Geschmack von Süßigkeiten nachahmen. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Kinder ihre Zahnpasta lieber herunterschlucken als auszuspucken. Man könnte meinen, durch den „leckeren“ Geschmack werden Kinder quasi verleitet größere Mengen dieser Zahncremes mit ihren fragwürdigen Inhaltsstoffen herunterzuschlucken. Aus diesem Grund habe ich meinen Kindern generell keine Zahncreme mit Geschmack gekauft.

Fluoride schwächen unser Immunsystem und machen es anfälliger für Krankheiten. Weiterhin verlangsamen sie unseren Stoffwechsel in dem sie als Zellgift wirken und die Enzyme des Stoffwechsels hemmen. Dieses tun sie auf sehr sehr langsame Art und Weise. Es dauert manchmal Jahre bis Gesundheitsschäden sichtbar werden und bis dahin denkt niemand mehr an das Fluorid als Ursache.

4. PEGs

PEGs (Polyethylenglykole) sind Emulgatoren, die bewirken, dass die Zahncreme eine einheitliche Konsistenz behält und sich fetthaltige und wässrige Zutaten zu einer cremigen Paste vermischen. Die Haut und Schleimhäute werden durch die Verwendung von PEG`s durchlässiger und giftige Inhaltsstoffe können in den Körper gelangen.

5. Natriumlaurylsulfat

Natriumlaurylsulfat wird als reinigende Komponente in vielen Körperpflegeprodukten und Haushaltsreinigern eingesetzt und kann allergieauslösend und hautreizend wirken. Durch seine austrocknende Wirkung wird die schützende Mundschleimhaut anfällig für Reizstoffe, durch welche z.B. Aphthen gebildet werden können.

Natriumlaurylsulfat wird oft auch als Natriumdodecylsulfat, als SLS (engl. Sodium Lauryl Sulfate) oder als SDS (engl. Sodium Dodecyl Sulphate) deklariert.

6. Abrasiva

Abrasiva sind Schleifmittel, die bei der Aufhellung der Zähne helfen sollen. Leider kann durch die Abrasiva auch der Zahnschmelz angegriffen werden und es können Schäden am Zahnschmelz entstehen.

Durch den RDA-Test (Relative Dentin Abrasion) können Zahncreme-Hersteller die Abrasivität ihres Produktes bewerten. Ein RDA-Wert von 20 bis 40 gilt als relativ niedrig, ein Wert von 50 bis 60 als mittel und ein Wert ab 80 bis weit über 100 als hoch. Normale Zahncremes, die nicht als besonders aufhellend gekennzeichnet sind, haben oft einen RDA-Werte von 70. Wenn du es genauer wissen willst, frag doch einfach mal bei deinem Hersteller nach

7. Künstliche Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Grundsätzlich ist die Frage, warum überhaupt Süßungsmittel in unserer Zahnpasta sein muss. Müssen wir uns das Zähne putzen wirklich versüßen? Wir wissen doch bereits von Softdrinks und Co. das Zuckeraustauschstoffe gesundheitlich bedenklich sind. Ich habe gerade gelesen das der Süßstoff Saccharin in fast jeder herkömmlichen Zahncreme vorkommt und das der Zuckeraustauschstoff Sorbit, den du in manchen Zahncremes finden kannst, kariesförderndes Potential hat.

Und was nun?

Frag dich doch mal bitte, was diese Stoffe in Zahnpasta zu suchen haben? Findest du das nicht auch ein wenig komisch? Also ich für meinen Teil habe schon vor vielen Jahren beschlossen, meine Zähne und die Zähne meiner Kinder nur mit unbedenklichen natürlichen Zahnpflegemitteln zu pflegen. Es gibt mittlerweile so tolle Alternativen. Ob selber machen oder im Bioladen kaufen, ist dabei egal. Wichtig ist, dass du es dir und deiner Familie wert bist, hochwertige Produkte zu verwenden, alles andere geht über kurz oder lang auf Kosten der Gesundheit.

Sei gespannt auf meinen folgenden Artikel, denn dann erfährst du welche natürlichen Alternativen du hast!

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