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Die problematischsten Inhaltsstoffe in konventionellem Waschmittel

Hast du auch Familienmitglieder mit Neurodermitis und Hautproblemen? In diesem Blogartikel erfährst du, warum ich konventionelle Waschmittel aus meinem Haushalt verbahnt habe und nur noch ökologische Waschmittel verwende.

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Heute geht es um die schlimmsten Inhaltsstoffe in konventionellem Waschmittel. Auch wenn wir uns oft davor scheuen, den Problemen ins Gesicht zu sehen. Wir dürfen die Augen nicht  vor den Problemen verschließen, die unsere moderne Welt mit sich bringt.  Konventionelle Waschmittel sind voll mit fragwürdigen Inhaltsstoffen und wir waschen damit regelmäßig unsere Wäsche.

Wenn du Familienmitglieder mit Hautproblemen hast, kann deine handelsübliches Waschmittel die Ursache der Probleme sein. Mein Partner reagierte früher massiv auf die unterschiedlichsten Waschmittel. Seine Haut wurde immer schlimmer.  So das wir irgendwann auf ökologische Waschmittel aus dem Bioladen oder das Selberherstellen von Waschmittel umgestiegen sind.

Du fragst dich nun sicher, was man alles so in unserem Waschmittel findet. Konventionelle Waschmittel enthalten meist optische Aufheller, Tenside, Enzyme, Füllstoffe, Palmöl, synthetische Zusatz- und Duftstoffe und viele andere gruselige Inhaltsstoffe. die nicht nur der Gesundheit deiner Familie schaden, sondern auch unserer Umwelt.

Aus diesem Grund habe ich für dich die problematischsten Inhaltsstoffe zusammengefasst. Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll dich zum Nachdenken und Selber recherchieren anregen.

Problematische Inhaltsstoffe konventioneller Waschmittel

Konventionelle Waschmittel enthalten viele Inhaltsstoffe, die uns und unserer Umwelt schaden.  Oft werden diese  giftigen Stoffe von unseren Kläranlagen nicht herausgefiltert und gelangen dadurch in unser Ökosystem.

1. Tenside

Tenside sind eines der wichtigsten Bestandteile unseres Waschmittels. Durch sie wird die Ablösung von Schmutz bewirkt. Früher wurde dem Waschmittel Seife als Tensid zugefügt. Heute finden wir in den meisten Waschmitteln synthetische Tenside auf Erdölbasis. Diese müssen zwar laut EU-Verordnung biologisch abbaubar sein. Nur ist damit die Oberflächenabbaubarkeit gemeint und nicht die Endabbaubarkeit.  Das heißt, die Tenside und ihre Abbauprodukte bleiben lange in unserer Umwelt und belasten dort durch ihre toxische Wirkung Pflanzen und Tiere.

Tenside machen uns Menschen anfälliger für Allergien und Ausschläge, weil sie Haut- und Schleimhäute austrocknen. Ausserdem erhöhen sie die Durchlässigkeit der Haut und stehen dadurch in Verdacht krebserregend zu wirken.

2. Duftstoffe

Kannst du dir das vorstellen? Für den Geruch von konventionellen Waschmitteln werden bis zu 50 verschiedene Pärfümöle eingesetzt und das nur um ein Gefühl von Sauberkeit und Frische zu erzeugen. Duftstoffe müssen auf der Verpackung als „Parfum“, „Fragance“ oder „Duftstoff“ deklariert werden. Diese synthetischen Duftstoffe sind potentiell allergieauslösend und können Symptome wie Hautreizungen, Allergien, Kopfschmerzen oder auch Asthma auslösen. Weiterhin sind auch Duftstoffe nicht komplett biologisch abbaubar.

Synthtische Duftstoffe verursachen Atemnot, Asthma und Hautreizungen. Bild: Pixabay

Achtung: Es gibt auch natürliche Duftstoffe, wie Limone, die Probleme machen können. Deshalb gibt es im Bio-Waschmittel-Bereich auch duftstofffreie Waschmittel. Hier musst du besonders achtsam sein, wenn ein Familienmitglied bereits Probleme hat. Lies immer die Zutatenlisten. Ich meine was hast du schon davon, wenn alles nach künstlichen Düften riecht, aber die Gesundheit drunter leidet. Ausserdem bin ich der Meinung, wir müssen auch mal anfangen, ein wenig weiterzudenken. In was für einer Welt sollen denn unsere Kinder ihre Kinder erziehen, wenn wir nicht aufhören, die Welt zu vermüllen und zu vergiften.

3. Füllstoffe

In Pulver-Waschmitteln wird Natriumsulfat (Salz) als Füllstoff eingesetzt und um die Rieselfähigkeit zu erhöhen. Das heißt Füllstoffe bringen der Waschleistung gar nichts, sie erhöhen nur das Volumen. Füllstoffe werden von den Kläranlagen nicht herausgefiltert. Das heißt, sie gelangen in unsere Gewässer und versalzen diese. Bei Menschen können diese Füllstoffe Kontaktallergien auslösen.

4. Bleichmittel und optische Aufheller

Bleichmittel sollen unerwünschte Verfärbungen aufhellen und entfernen. Heutzutage kommt dazu vor allem Sauerstoff zum Einsatz. Um diesen freizusetzen, werden Bleichmittel wie Natriumperborat oder Natriumpercarbonat  verwendet. In Ökobleichmitteln kommt auch Natriumpercarbonat zum Einsatz. Aus Natriumperborat entstehen im Abwasser giftige Salze, deshalb sollte dieses unbedingt gemieden werden. Weiterhin gibt es noch Bleichmittel auf Chlorbasis. Natriumhypochlorid findest du in vielen Desinfektionsmitteln und Putzmitteln. Natriumchlorid schadet Mensch und Umwelt.

Weiße Wäsche auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder? Bild: Michal Bar Haim (Unsplash.com)

Gängige Zusatzstoffe in handelsüblichem Waschmittel sind auch optische Aufheller. Sie lassen unsere Wäsche weißer erscheinen. Hier werden unsere Augen massiv getäuscht, denn nicht sichtbares UV-Licht wird so verändert, dass es unsere Wäsche weißer erscheinen lässt. Das Doofe ist, diese optischen Aufheller bleiben zu einem großen Teil in unserer Wäsche hängen und lösen bei einigen Menschen Allergien und Hautreizungen aus. Das andere Problem ist das auch optische Aufheller nur schwer biologisch abbaubar sind. Also lieber Finger weg. Ganz ehrlich da habe ich lieber Wäsche mit einem Grauschleier. Ganz davon abgesehen, frage ich mich wie das unsere Urgroßmütter früher bloß ohne diesen ganzen Chemiekram geschafft haben.

5. Konservierungsstoffe und antibakterielle Wirkstoffe

Durch die Verwendung von Konservierungsstoffen wird die Lagerfähigkeit von Waschmitteln verbessert. Weiterhin sind in konventionellen Waschmitteln häufig Biozide enthalten, die antibakteriell wirken sollen. Allerdings sind solche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Triclosan hormonverändert und können Krebs begünstigen. Biologische Waschmittelhersteller verwenden anstelle der giftigen Konservierungsstoffe Alkohol, Milch- oder Zitronensäure. Konservierungsstoffe können Kontaktallergien, Hautreizungen und andere gesundheitliche Schwierigkeiten auslösen.

6. Enzyme

Enzyme helfen, dass die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen schön sauber wird. Dadurch werden zwar Tenside gespart, aber leider sind diese Enzyme meist gentechnisch verändert. Weiterhin werden sie nicht komplett aus deiner Wäsche herausgewaschen und können Hautprobleme verursachen.

7. Enthärter

Mit der Verwendung von Enthärtern soll die Wirkung von Tensiden unterstützt werden. Die Waschmittelmengen können so bei sehr hartem Wasser reduziert werden. Auf den ersten Blick klingt das doch schon mal super.  Der Haken ist, dass diese Enthärter super schlecht für unsere Umwelt sind und auch über das Abwasser in die Natur kommen. Dort vergiften sie Pflanzen und Tiere und bewirken eine Überdüngung und im schlimmsten Fall ein „Umkippen“ unserer Gewässer. In Bio-Waschmittel findest du diese Stoffe nicht.

Und was nun?

Zum Glück gibt es mittlerweile eine ganze Reihe ökologischer Alternativen aus dem Bioladen. Und viele Menschen machen ihr Waschmittel auch einfach selber. Hier geht es zum 2. Teil mit einem Überblick über ökologische Alternativen zu konventionellem Waschmittel.

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