7 Tipps zur nachhaltigen Zahnpflege

Heute möchte ich mit dir über das Thema nachhaltige Zahnpflege sprechen. Nachhaltige Zahnpflege beinhaltet neben der Verwendung einer gesunden Zahnpasta noch viel mehr.

7tippszurnachhaltigenzahnpflege

In diesem Artikel wollen wir einen ganzheitlichen Blick auf das Thema nachhaltige Zahnpflege werfen. Ich hatte dir ja bereits über die schlimmsten Inhaltsstoffe in konventioneller Zahnpasta berichtet und dir gesunde Zahnpasta-Alternativen aufgezeigt. Wir schauen uns an, was wir neben der Verwendung einer gesunden Zahnpasta noch tun können, um unsere Zähne und die unserer Familie gesund zu erhalten.

7 Tipps zur nachhaltigen Zahnpflege

1. Begrenze den Zuckerkonsum 

Eine der Hauptursachen für schlechte Zähne ist der Konsum von zu zuckerhaltigen Lebensmitteln. Achte doch mal darauf, wie süß die Lebensmittel eigentlich sind, die du und deine Familie konsumieren. Unser weißer Industriezucker ist quasi ein leeres Produkt, dem alle wichtigen Mineralstoffe entzogen wurden. Um den Zucker zu verstoffwechseln, greift er quasi unser körpereigenes Mineralstoffdepot an. Calcium und Co. werden zuerst aus Knochen und Zähnen entzogen. Ich versuche meine Familie möglichst mineralstoff- und vitaminreich zu ernähren. Smoothies zum Beispiel sind eine tolle Möglichkeit, Kinder mit gesundem Obst und Gemüse zu versorgen. Die Zubereitung von Smoothies für Kinder ist ganz leicht und klappt mit ein paar Tricks hervorragend. Weiterhin kannst du den weißen Industriezucker ganz leicht durch folgende Süßungsalternativen ersetzen: Vollrohrzucker*, Bananen, Datteln* und andere Trockenfrüchte, Xylit*, Stevia*, Erythtrit*

2. Ölziehen als Bestandteil einer nachhaltigen Zahnpflege

Ich liebe Ölziehen am Morgen. Ölziehen ist eine wunderbare Möglichkeit Bakterien, Giftstoffe und Krankheitskeime, die sich im Mundraum angesammelt haben, zu entfernen. Die Methode des Ölziehens kommt aus dem Ayurveda und ist im indischen und russischen Raum schon seit Jahrhunderten bekannt. Ölziehen wirkt sich positiv auf die Mund- und Zahngesundheit aus. Karies wird bekämpft, es hilft gegen Mundgeruch und Zahnfleischprobleme. Weiterhin wird das Ölziehen als Methode der Entgiftung auch zur ganzheitlichen Therapie vieler anderer Krankheiten eingesetzt. Zum Ölziehen eignen sich verschiedene Öle, wie z.B. Sesamöl*, Kokosöl*, Sonnenblumenöl*oder Olivenöl*.

Ölziehen mit Kokosöl. Bild: Pixabay @Monicore

Es gibt mittlerweile aber auch schon Präparate mit verschiedenen Ölen und Inhaltsstoffen, die empfehlenswert sind, z.B. die Ölziehkur von Fresh Planete, das Mundziehöl von herbnaturalia*oder das wunderbare Zahnöl von Ringana*. Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit dem Zahnöl*von Ringana gemacht. Der frische Geschmack und das tolle Mundgefühl haben mich überzeugt. Kokosöl zum Beispiel macht bei mir ein sehr kratziges Gefühl im Rachen und ich habe Schwierigkeiten, das Öl lange genug im Mund zu behalten. Ich empfehle dir, dich einfach mal durchzutesten und das für dich geeignete Öl zu finden.

3. Selbstgemachte Mundspülungen

Konventionelle Mundspülungen sind genauso wie unsere Zahnpasta voll mit ungesunden Chemikalien. Ich möchte solche Produkte einfach nicht in meinem Haushalt haben. Dich als Mama möchte ich zum Nachdenken und genauer hinschauen anregen. Es kann doch nicht in unserem Interesse sein, uns und unsere Familie mit Chemikalien wie Methylsalicylat, Chlorhexidindigluconat und anderen unaussprechlichen Inhaltsstoffen zu vergiften. Mit einer natürlichen Mundspülung werden Keime und Bakterien sanft bekämpft und die Mundflora kommt auf nachhaltigem Weg in ein gesundes Gleichgewicht.

Für eine selbstgemachte Mundspülung eignen sich Zutaten wie Meersalz*, Natron*, Xylit*, ätherische Öle wie Pfefferminzöl*, Salbeiöl, Teebaumöl* oder Myrrhe aber auch frische Kräuter wie Salbei*, Kamille* oder Minze*.

Natron-Mundspülung

Zutaten:
  • 1 TL Natron*auf 1 Glas Wasser
  • hilft gegen Mundgeruch und neutralisiert Säuren

Salz-Salbei-Mundspülung

Zutaten:
  • 1/2 TL Salbei*
  • 1 Messerspitze Salz*
  • 1/2 Liter Wasser

Zutaten aufkochen und eine Viertelstunde abgedeckt ziehen lassen. Die fertige Munspülung durch ein Sieb geben und  in ein luftdichtes Gefäß geben. Salbei und Salz wirken antiseptisch und antibakteriell.

Minze-Mundspülung

Zutaten:

Alle Zutaten in eine saubere, sterile Flasche füllen.  Teebaumöl wirkt antiseptisch und wirkt Mundgeruch entgegen. Xylit wirkt gegen Karies und Minze verleiht der Mundspülung die nötige Frische.

4. Schluss mit Plastikzahnbürsten: Benutze Bambuszahnbürsten

Millionen von Tonnen von Plastikmüll verschmutzen jedes Jahr mehr unsere Umwelt. Jeder von uns kann schauen, wo er Plastik und Plastikmüll einsparen und auf nachhaltige Alternativen zurückgreifen kann.

Die Verwendung von Plastik schadet nämlich nicht nur unserer Umwelt sondern auch unserer Gesundheit. Wie schon bekannt enthält Plastik krebserregende Weichmacher. Diese können durch die tägliche Nutzung von Plastikzahnbürsten in winzigen Mikropartikeln in unseren Körper gelangen. Ich möchte nicht, dass meine Kinder irgendwann voll sind mit Mikroplastik und anderen schädlichen Stoffen. Wir brauchen uns doch nicht zu wundern, dass es immer mehr Menschen und besonders auch Kinder gibt, die mit Allergien und anderen chronischen Krankheiten zu kämpfen haben.

Zahnöl meets Bambuszahnbürste

Die Verwendung einer Bambuszahnbürste ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Bambus ist ein schnell wachsender Rohstoff, welcher sehr gut als Ersatz für Plastik verwendet werden kann. Noch dazu ist Bambus zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Eine Bambuszahnbürste ist also ein definitives Must-have deiner nachhaltigen Zahnpflege. Bambuszahnbürsten, wie die von hydrophil*, careelite* oder Nature Nerds* findest du sowohl online als auch in jedem gut sortiertem Biomarkt.

5. Ausreichend versorgt mit den nötigen Vitaminen und Mineralien?

Im Normalfall bekommen wir durch eine ausgewogene vitalstoffreiche Kost mit viel Obst und Gemüse alles was wir brauchen. In unserer heutigen Zeit leiden aber immer mehr Menschen und auch Kinder unter Mangelerscheinungen, die sich neben der allgemeinen Gesundheit natürlich auch negativ auf die Zahngesundheit auswirken können. So ist es nicht nur der böse Zucker, der unseren Zähnen zu schaffen macht, sondern auch ein Mangel an wichtigen Nährstoffen.

Für gesunde Zähne müssen wir ausreichend versorgt sein mit Mineralien wie z. B. Calcium und Magnesium, fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin D*, K* und A* und anderen wichtigen Nährstoffen. Calcium kann zum Beispiel nur verstoffwechselt werden, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Ich persönlich kann dir Sango-Meereskoralle* und Vitamin D nur wärmstens empfehlen. Sango-Meereskoralle hat ein ausgewogenes Verhältnis von Calcium und Magnesium. Vitamin D haben wir in unseren Breitengraden oft zu wenig und es macht Sinn dieses besonders im Winter zu supplementieren.Bei Unklarheiten lohnt sicher eine Beratung durch einen guten Heilpraktiker oder ganzheitlich arbeitenden Arzt.

6. Achte auf ausreichend Bewegung

Zuviel aufgenommene Kalorien, die nicht verstoffwechselt werden können bzw. nicht durch Bewegung wieder verbrannt werden, wirken sich negativ auf unsere Zahngesundheit aus. Wie schon gesagt, der überschüssige Zucker muss doch unseren körpereigenen Mineral- und Vitalstoffhaushalt abgepuffert werden. Achte darauf, dass sich deine Kinder und auch du selbst ausreichend bewegen. Wir fahren zum Beispiel regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule und sind in unserer Freizeit viel im Wald und auf Spielplätzen unterwegs. Kinder bewegen sich ja tendentiell von Natur aus gerne, wenn man sie denn nicht vor dem Fernseher oder Tablet parkt.

Ein Waldspaziergang bringt viel Spaß und Bewegung. Bild: Pixabay @Skitterphoto

7. Schaffe eine Atmosphäre des Wohlfühlens und der Entspannung

Das mag vielleicht im ersten Moment etwas befremdlich klingen. Ich glaube mittlerweile, dass nicht nur die richtige Zahnpflege und die richtige Ernährung über gesunde Zähne entscheiden. Ein großer Faktor ist auch das Thema Stress in unserem Leben. Frage dich einfach, wie wohl und glücklich fühlst du dich mit deinem gegenwärtigen Leben? Was kannst du für mehr Entspannung und Zufriedenheit tun?

Meine Töchter sind sehr unterschiedlich. Die Jüngere ist eher der Pippi-Langstrumpf-Typ. Fröhlich, kontaktfreudig, denkt wenig nach und ist eher die Macherin. Die Ältere dagegen grübelt mehr, macht sich Sorgen darum, wie sie bei anderen ankommt, ob sie gut genug ist und ihr fällt es schwer von alten Themen loszulassen. Emotionaler Stress wirkt im Körper genauso wie ungesundes Essen und Chemikalien. Unser Körper muss mit gesunden Stoffen abpuffern. Diese Sichtweise habe ich mal auf einer ganzheitlichen Webseite gelesen und finde sie für mich und meine Erfahrungen sehr stimmig. Denn wir achten bei unseren Töchtern sehr auf gesunde Lebensmittel und eine nachhaltige Lebensweise. Und trotzdem hat die eine mit dem Thema Karies zutun. Was mich zu dem Schluss kommen lässt, dass es Sinn macht, ganzheitlich an das Thema Zahngesundheit heranzugehen und auch mal ein Blick auf die emotionalen Themen im Leben zu schauen.

Ich nehme mir regelmäßig Zeit um mit meinen Töchtern ins Gespräch zu kommen und ihnen Raum zu geben für Themen und Probleme die sie bewegen.

Wie siehst du das Thema ganzheitliche Zahnpflege? Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Wenn dich das Thema Nachhaltigkeit interessiert, kannst du gerne hier weiterlesen:

Trage dich jetzt in meinem Newsletter ein und erhalte regelmäßig Informationen und Rezepte rund um dein gesundes Familienglück

Abonniere regelmäßige Tipps, Tricks und Rezepte für dein gesundes und nachhaltiges Familienglück.

Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar