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5 ätherischen Öle, die in keiner Hausapotheke fehlen dürfen

Egal wie sehr wir uns bemühen, uns gesund zu ernähren und allgemein einen gesunden Lebensstil zu pflegen, von Zeit zur Zeit machen wir die Erfahrung von Unwohlsein und Krankheit. Dies ist natürlich kein Spaß und kann ziemlich unangenehm sein.

ätherischeöle

Hier macht den Unterschied, was du in solchen Momenten tust. Es gibt viele naturheilkundliche Methoden, die dir dabei helfen, schnell wieder fit zu werden und in deine Mitte zu kommen. Eine davon sind ätherische Öle. Ätherische Öle helfen bei gesundheitlichen Beschwerden und unterstützen das seelische Wohlbefinden. Egal ob Kratzer, Schnupfen, seelische Verstimmung oder Verbrennung mit dem richtigen Öl ist alles halb so schlimm.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind wohlriechende, hochkonzentrierte biochemische Verbindungen verschiedener Pflanzenteile, welche oft aus mehr als 300 Einzelverbindungen bestehen. Die Herstellung ätherischer Öle ist sehr aufwendig. Die meisten ätherischen Öle werden in einem geschlossenen Brennkessel durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Durch ihre unmittelbare Wirkung auf das Gehirn können sowohl physische als auch psychische Prozesse im Körper positiv beeinflusst werden.

Wie wendet man ätherische Öle richtig an?

Ätherische Öle sind vielseitig anwendbar, z.B. in der Duftlampe, als Zusatz für Bäder, Massageöle, als heilende Umschläge oder für Inhalationen. Im Allgemeinen kann man drei Anwendungsbereiche unterscheiden. Einen wichtigen Stellenwert nimmt die Verwendung von ätherischen Ölen in Duftlampen zur Raumbeduftung ein. Beliebt ist auch die Verwendung von ätherischen Ölen in Kosmetik- und Pflegeprodukten. Hierzu zählen unter anderem auch Massageöle. Für ein Massageöl wird das ätherische Öl mit einem Basisöl wie z.B. Jojobaöl, Mandelöl oder Sesamöl vermischt.
Im Haushalt werden die ätherischen Öle aufgrund ihrer desinfizierenden Wirkung gerne in Haushaltsreinigern und als Duftnote eingesetzt

Die richtige Qualität entscheidet!

Ein Merkmal der Qualität ist die Reinheit der ätherischen Öle. Die Qualität ätherischer Öle ist nicht gesetzlich geregelt. Öle müssen 100% naturrein sein. Es sollten immer und ausschließlich reine ätherische Öle verwendet werden. Wenn dieses nicht ausdrücklich auf dem Etikett ausgewiesen ist, besteht die Möglichkeit, dass die Öle verdünnt wurden oder unter Umständen sogar synthetische Duftstoffe beigefügt wurden. Ätherische Öle von guter Qualität werden aus Pflanzen von kontrolliert biologischer Erzeugung oder aus Wildsammlung gewonnen. Um alle wertvollen Komponenten der Pflanze zu erhalten, sollten Pflanzen ohne Auszugshilfen destilliert werden.

Bei einem guten ätherischen Öl findest du auf Beipackzettel oder Flasche sowohl die Chargenbezeichnung als auch die deutsche und lateinische Bezeichnung der Pflanze, aus der das Öl gewonnen wurde, um Verwechslungen mit anderen Pflanzen zu vermeiden. Wichtig ist auch die Präsenz eines Güte- und Prüfsiegels, mit welchem Erzeugnisse aus ökologischem Landbau gekennzeichnet werden, wie das EU-Bio-Logo mit dem dazugehören Kontrollstellencode. Damit sind zertifizierte Bioprodukte, zu denen natürlich auch ätherische Öle zählen, für die Verbraucher einfacher als solche zu erkennen.

Die 5 Ätherischen Öle, die in keiner Hausapotheke fehlen dürfen

1. Lavendelöl

Lavendelöl*ist meine absolute Nummer eins. Durch seine antivirale und antibakterielle Eigenschaften stärkt Lavendelöl unser Immunsystem. Es wirkt entzündungshemmend, krampflösend und schmerzstillend. Auf die Psyche hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Lavendel fördert einen gesunden Schlaf.

Lavendelfeld; Bild: pixabay.com

Bei Schürfwunden, Insektenstichen oder Verbrennungen einige Tropfen Lavendelöl direkt auf die Haut auftragen. Bei Stress, Einschlafstörungen oder Unruhe kann ein Entspannungsbad mit Lavendelöl als Badezusatz oder die Anwendung von Lavendelöl in der Duftlampe helfen. Bei Verdauungsproblemen ein paar Tropfen Lavendelöl mit einem Trägeröl, wie z.B. Mandelöl vermischen und den Bauchraum einreiben.

Lavendel eignet sich auch wunderbar für die Herstellung selbstgemachter Deos und als Duftzusatz für selbstgemachte Waschmittel.

2. Teebaumöl

Das Öl des australischen Teebaums wirkt gegen Pilze, Bakterien und Viren. Seine Anwendung ist vielfältig. Teebaumöl*wirkt entzündungshemmend und eignet sich daher super für die Wunddesinfektion. Auch Insektenstiche und Juckreiz können mit Teebaumöl behandelt werden.

Das Laub des Teebaums; Bild: pixabay.com/ Bluesnap

In der Hausapotheke findet Teebaumöl rege Anwendung bei der Bekämpfung von Warzen, Läusen, Schweißfüßen, Fuß- und Nagelpilz. Zur allgemeinen Mundhygiene eignet sich Teebaumöl genauso wie zur Bekämpfung von Herpes und Entzündungen des Zahnfleisches.

3. Cajeputöl

Cajeputöl*mit seinem eukalyptusartigen Duft hilft sehr gut bei Erkältungskrankheiten. Es hat wärmende und schleimlösende Eigenschaften. Bei Erkältung und Heiserkeit findet Cajeput Anwendung in der Duftlampe, als Badezusatz oder zur Dampfinhalation. Cajeputöl wird z.B. auch bei rheumatischen Erkrankungen und Muskelbeschwerden eingesetzt.

Auf der seelischen Ebene schafft Cajeput Klarheit bei Entscheidungslosigkeit und Verwirrung. Es hilft bei Lethargie und Antriebschwäche und hilft aus der inneren Mitte heraus zu handeln.

4. Zitronenöl

Reines ätherisches Zitronenöl wirkt sowohl auf die Psyche des Menschen, wie auch auf den gesamten Organismus, die Haare und die Haut. Aufgrund der vielfältigen Wirkung ergeben sich daher unterschiedliche Anwendungsgebiete des reinen ätherischen Öls.

Zitronenöl ist bekannt für seine stimmungsaufhellende und ausbalancierende Wirkung. Es wird auch als Lebensfreudeöl bezeichnet. Weiterhin verbessert es die Konzentration und stärkt das Immunsystem

5. Pfefferminzöl

Pfefferminzöl* wirkt krampflösend und entspannend auf den gesamten Körper. Es hat weiterhin schmerzlindernde, schleimlösende und erfrischende Eigenschaften. Das Öl fördert die Konzentration und wirkt belebend. Pfefferminzöl wird insbesondere bei Schnupfen, Husten und Erkältungskrankheiten angewendet. Auch bei Kopfschmerzen ist Pfefferminzöl ein bekanntes Mittel.

Pfefferminze; Bild: pixabay.com

Natürlich gibt es noch viele andere wirkungsvolle und wichtige ätherische Öle. Nutzt du auch schon die große Kraft ätherischer Öle? Welches der genannten Öle möchtest du als erstes ausprobieren?

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